Wer hatte eigentlich als erstes die Idee, in unserer Schule ein Radio zu machen?
D.G.: Das waren Schülerinnen und Schüler, die bei Herrn Bühler und Frau Akopova im Musikunterricht waren. Sie fragten immer wieder: „Warum können wir nicht während der Pause Musik laufen lassen auf dem Pausenplatz?“ Auf den Rat von Herrn Bühler gingen diese Schülerinnen mit dem Anliegen in das Schülerparlament.
Wann begann denn das Radio genau?
D.G.: Das sind nun beinahe 5 Jahre, im Winter 2016/17. Die Schülerinnen, die ein Radio im Kappeli beginnen wollten, waren aus den damaligen 2.Sek Klassen, unter anderem von Herr Albrecht. Dieser hatte in dieser Zeit den Radrennfahrer und Ex-Kappelischüler Franco Marvulli im Unterricht und dieser Unterricht mit ihm wurde von Fernsehreportern aufgenommen.
Wie ging es dann weiter?
D.G.: Im Schülerparlament fanden sich motivierte Schülerinnen und ein Schüler, die dem Schulsozialarbeiter zusammen diskutierten, wie dieses Radio aussehen könnte. Sie haben ihre Ideen dann den Lehrerinnen und Lehrern vorgestellt.
Was musste alles getan werden, bevor es losgehen konnte?
D.G.: Die Lehrpersonen und die Schulleitung musste einverstanden sein, man musste eine Menge Bewilligungen einholen, zum Beispiel von der Polizei, dass man zum Beispiel Musik laufen lassen darf in der Pause. Es wurde festgelegt, wann das Radio stattfinden sollte und wie eine Sendung genau aussieht.
Und dann gings sofort los?
D.G: Nein, dazu brauchte es ja erst noch die ganze technische Ausrüstung. Du musste gefunden und angeschafft werden. Und es brauchte Leute mit dem Know-How. Das war Luca von der Radioschule Klipp+Klang, der seither unser Coach ist und uns weiterbildet.
Wann war denn die erste Sendung?
D.G.: Das war meines Wissens am 26.Juni 2017! Diese Sendung war eine grosse Begrüssungssendung. Der Pausenplatz war voll von Schülerinnen und Schülern. Auch viele Lehrpersonen waren gekommen, um zuzuhören. Es gab einen grossen Countdown und man hörte zum ersten Mal das Jingle von Ismael! Es war gigantisch! In der Woche kam sogar Franco Marvulli zu einer ersten Sendung mit Interview.
Ist seither alles gleich geblieben?
D.G.: Nein, leider sind viele tolle Radiomacherinnen und –macher fertiggeworden mit der Sek. Aber dank unseren jährlichen Castings haben wir immer wieder von Neuem motivierte und talentierte Redaktorinnen und Redaktoren.
Was war ihr Highlight?
D.G.: Meine Highlights sind die viele Schülerinnen und Schüler, die beim Radio machen ihre großen Talente entdecken, selbstsicher, professionell und auftrittsstark werden. Was schmerzt ist immer, wenn man sich von ihnen in der 3.Sek verabschieden muss. Aber das ist der Lauf der Dinge und in Ordnung.

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